Über mich

Nahes Schwarz-Weiß-Porträt von Andrea Funk mit direktem Blick in die Kamera

Aufmerksam, nie gestellt.

Andrea Funk ist Fotografin und Content Creatorin in Berlin. 2013 gründete sie andysparkles aus ihrer Liebe zum Schreiben, zur Mode und zur Fotografie; 2014 kam Instagram dazu. Später kamen Reisen, Interior und persönliche Geschichten hinzu, während die Fotografie zu einem eigenen Berufsfeld wurde.

Das regelmäßige Publizieren brachte eine zweite Disziplin neben dem Fotografieren mit sich: zurückblicken, auswählen und entscheiden, was zusammengehört. Diese Verbindung aus Aufnehmen und Editieren zieht sich bis heute durch die Arbeit.

Nah an
dem, was zählt.

Ein Porträt beginnt damit, dass jemand erst einmal ankommen kann. Andrea arbeitet mit Gespräch, Humor und kleinen Veränderungen in der Haltung, damit Gesicht und Körper in Bewegung bleiben. Sie sucht weiches Licht, einen Hintergrund, der nicht ablenkt, und einen Winkel, der sich für die Person richtig anfühlt.

Ihre Hinweise bleiben konkret: Schultern lockern, den Kopf drehen, den Ausdruck wechseln, in Bewegung bleiben. Ob professionelle Kamera oder Smartphone ist zunächst zweitrangig; in ihren Texten stehen Blick und Licht vor der Ausrüstung. Airbnb-Gäste erwähnen wiederholt klare Kommunikation, Flexibilität und eine entspannte Atmosphäre.

Ihre Berliner Porträtspaziergänge beginnen in Friedrichshain und führen durch Orte, die sie gut kennt. Eine Spiegelung im Glas, eine schlichte Wand, ein Schaufenster oder eine industrielle Kante kann fotografisch so viel tragen wie eine Sehenswürdigkeit. Für Besucher:innen öffnet der Spaziergang zugleich einen lokalen Blick auf die Stadt.

In der Reisefotografie wartet Andrea auf die Person, das Fahrrad oder den Lichtwechsel, der ein Bild vervollständigt. Sie denkt in Folgen – ein Ort, ein Mensch, ein Detail – statt ein einziges perfektes Bild zu erzwingen. Geduld, Auswahl und eine eigene Sicht leisten den größeren Teil der Arbeit.

Das Stadtporträt und die Reisefolge brauchen weder dasselbe Motiv noch dieselbe Oberfläche. Verbunden sind sie durch die Aufmerksamkeit dafür, wie ein Mensch einen Ort verändert – und ein Ort das Bild.

Arbeitsweise — Ort. Ein Ort hat seine eigene Sprache. Eine Spiegelung im Glas, eine schlichte Wand oder eine industrielle Kante kann fotografisch genauso viel tragen wie eine Sehenswürdigkeit.

Arbeitsweise — Haltung. Bewegung macht Haltung sichtbar. Hinweise bleiben konkret: Schultern lockern, den Kopf drehen, den Ausdruck wechseln. So bleibt ein Porträt bei sich, statt eine Rolle zu spielen.

Arbeitsweise — Nähe. Was bleibt, ist oft das Ungesagte. Charakter ist wichtiger als eine glatte Oberfläche. Gesucht werden weiches Licht und ein Hintergrund, der Raum lässt.

Arbeitsweise — Geduld. Licht braucht Zeit, um anzukommen. Auf Reisen wartet Andrea auf die Person, das Fahrrad oder den Lichtwechsel, der ein Bild vervollständigt. Geduld leistet den größeren Teil der Arbeit.

Berlin & darüber hinaus*

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*Frag nach meiner Reiseregelung (ja, ich komme für Fotos zu dir).

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